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Allgemein Der tägliche Wahnsinn Satire

Völkerkunde

Was uns die Corona-Krise über nationale Mentalitäten sagt:

Die Amerikaner horten Waffen. Die Deutschen horten Toilettenpapier. Die Franzosen Wein, und die Holländer Cannabis.

Die Amerikaner pflegen ihre Paranoia, die Deutschen kümmern sich um ihren eigenen Scheiß, die Franzosen lassen sich ihr savoir vivre nicht nehmen, und die Holländer bleiben tiefenentspannt zu Hause.

Und in zwei Monaten?

In Amerika verbietet Trump allen Radiosendern “China Girl” zu spielen, in den Vorstädten werden Einfamilienhäuser mit Stacheldraht eingezäunt und seit es keinen mehr gibt mit geklauten Teilen des mexikanischen Grenzzauns; McDonald’s Filialen werden von marodierenden Gangs besetzt, und an den Supermarktkassen werden Menschen beim Kampf um die letzten Patronen erschossen.

In Deutschland bieten Finanzberater Klo-Bonds an. Hakle wird das höchstdotierte Dax-Unternehmen. Bei Facebook werden die Rollen blätterweise versteigert. Die wenigen Bezieher von Tageszeitungen bieten sogenannte Retro-Papers an – Nostalgie für Urgroßeltern, Vintage für Hipster.

In Frankreich explodieren die Banlieus, weil die Leute den Wein nicht mehr bezahlen können, während die anderen den Pegel halten. Macron verstaatlich alle Weingüter und rationiert den Verkauf. Die Mehrheit ist zu betrunken, um zu protestieren.

Holland verschwindet unter süßlichem Nebel. Homegrown ist jetzt wörtlich zu nehmen: in Hinterhöfen, Gärten und auf Balkonen. Da relaxed selbst Corona.

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